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Nach Hause zurückkehren werden sie nie mehr

2500 Flüchtlinge aus der von Erdbeben, Tsunami und AKW-Katastrophe schwer geschädigten Gemeinde Futaba haben in der Region von Tokio vorübergehend Aufnahme gefunden. Wie es mit ihnen weitergehen soll, wissen sie nicht.

Ungefähr 2500 Katastrophenopfer wurden in die Saitama Super Arena evakuiert: Mit Kartonschachteln versuchen die Flüchtlinge, ein Minimum an Privatsphäre zu wahren.
Ungefähr 2500 Katastrophenopfer wurden in die Saitama Super Arena evakuiert: Mit Kartonschachteln versuchen die Flüchtlinge, ein Minimum an Privatsphäre zu wahren.
Keystone

Zehn Tage hausten die 13-jährige Reika und ihre ältere Schwester Shikari in der Saitama-Super-Arena. Gestern Donnerstag sind die beiden mit ihren Eltern in ein altes Schulhaus in Kazo umgezogen, eine ländliche Gemeinde 20 Kilometer weiter nördlich. Das ist ihr dritter Umzug seit dem Tsunami. Aus einer ersten Notunterkunft waren sie nach Saitama gekommen; nun geht es in ein etwas dauerhafteres Provisorium.

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