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Verzweifelte Rettungsaktionen im zerstörten Atomkraftwerk

Die Lage im AKW Fukushima scheint ausser Kontrolle. Die bruchstückhafte Information wird weltweit kritisiert.

Kampf gegen das Inferno: Ein janpanischer Militärhelikopter holt Wasser aus dem Ozean, um den Fukushima-Reaktoren zu kühlen.
Kampf gegen das Inferno: Ein janpanischer Militärhelikopter holt Wasser aus dem Ozean, um den Fukushima-Reaktoren zu kühlen.
Reuters

Nach US-Experten-Angaben ist die Radioaktivität beim AKW Fukushima extrem hoch. Die Amerikaner raten zu einer Ausweitung der Evakuierungszone auf 80 Kilometer. Die Regierung in Tokio hat bisher lediglich Gebiete im Umkreis von rund 20 Kilometern evakuiert. US-Energieminister Steven Chu zeigte sich unzufrieden mit dem Informationsfluss über die Geschehnisse in Japan. «Wir hören widersprüchliche Berichte darüber, was genau in den verschiedenen Reaktoren passiert, die nun in Gefahr sind», sagte er in einer Anhörung im US-Kongress. Auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ist frustriert über Japan und verlangte detaillierte und schnellere Informationen. IAEA-Chef Yukiya Amano nannte die Lage «sehr ernst». Er werde so schnell wie möglich nach Japan fliegen und danach eine Sondersitzung des IAEA-Rats einberufen.

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