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31 Flüchtlinge aus Kühlwagen in Nordfrankreich gerettet

Ein Kleinkind und 30 weitere Flüchtlinge wurden lebend aus einem Kühllastwagen im Norden Frankreichs geborgen. Im Anhänger herrschten Temperaturen unter einem Grad.

Der Eurotunnel war das Ziel: Flüchtlinge in der Nähe der Hafenstadt Calais. (Archivbild)
Der Eurotunnel war das Ziel: Flüchtlinge in der Nähe der Hafenstadt Calais. (Archivbild)
EPA/Yoan Valat

Aus einem Kühllastwagen in Nordfrankreich sind am Freitag 31 Flüchtlinge lebend geborgen worden. Alle Migranten, darunter ein dreijähriges Kind, seien wohlauf, teilten die örtlichen Behörden mit. Demnach wurden die Flüchtlinge am frühen Morgen auf einem Rastplatz an der Autobahn A16 nahe der Stadt Dunkerque entdeckt. Sie hätten sich in dem Kühlbehälter des Lastwagens befunden, in dem weniger als ein Grad Celsius geherrscht habe.

Die Flüchtlinge hätten angegeben, die syrische Staatsbürgerschaft zu besitzen. Lediglich einer von ihnen stamme aus Vietnam. Wie lange sich die Flüchtlinge vor ihrer Entdeckung in dem Fahrzeug aufgehalten hatten, konnten die Behörden nicht sagen. Dunkerque liegt nahe der Hafenstadt Calais, von der aus viele Migranten versuchen, durch den Eurotunnel nach Grossbritannien zu gelangen.

Ende August waren in Österreich 71 Flüchtlinge tot in einem abgestellten Kühllastwagen aufgefunden worden. Der Vorfall schockierte Politik und Öffentlichkeit in Europa.

AFP/slw

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