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568 Festnahmen nach Doppelanschlag in Istanbul

Der türkische Präsident Erdogan hat Vergeltung für die Bombenanschläge in Istanbul angekündigt. Seinen Zorn spüren die prokurdische Partei HDP und die PKK.

Scharfe Verurteilung der Anschläge: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Mitte) mit seinem Vorgänger Abdullah Gul (r.) und Premierminister Binali Yildirim (l.) bei einer Gedenkveranstaltung für die getöteten Polizisten in Istanbul. (11. Dezember 2016)
Scharfe Verurteilung der Anschläge: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Mitte) mit seinem Vorgänger Abdullah Gul (r.) und Premierminister Binali Yildirim (l.) bei einer Gedenkveranstaltung für die getöteten Polizisten in Istanbul. (11. Dezember 2016)
AP Photo/Emrah Gurel, Keystone
Das Sicherheitsaufgebot ist nach dem Doppelanschlag gross: Spezialeinheiten patrouillieren in Istanbul. (11. Dezember 2016)
Das Sicherheitsaufgebot ist nach dem Doppelanschlag gross: Spezialeinheiten patrouillieren in Istanbul. (11. Dezember 2016)
Yasin Akgul, AFP
Wer hinter den Bluttaten steckt, ist noch unklar. (10. Dezember 2016)
Wer hinter den Bluttaten steckt, ist noch unklar. (10. Dezember 2016)
Ismail Coskun, Keystone
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Nach dem Anschlag in Istanbul haben die türkischen Behörden mittlerweile bereits 568 Verdächtige festgenommen. Ihnen würden Verbindungen zur verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Eine Splittergruppe der PKK, die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), hatte sich zu dem Anschlag am Samstag mit 44 Toten bekannt.

Die 568 Festnahmen seien seit Montag in 28 Städten im ganzen Land erfolgt, hiess es vom Innenministerium. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu wurden in Ankara auch zwei Abgeordnete der prokurdischen Partei HDP in Gewahrsam genommen. Auch das Innenministerium bestätigte, dass mehrere HDP-Mitglieder in Haft seien.

Wie nahe stehen sich die HDP und die PKK?

Die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft der oppositionellen HDP vor, die PKK und deren Terror zu unterstützen. Die Partei, deren beide Vorsitzende wegen Terrorvorwürfen bereits in Haft sind, weist das zurück.

SDA/mch

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