UNO-Vertreter billigen Migrationspakt

Die Staatengemeinschaft hat der Flüchtlingsvereinbarung in Marokko zugestimmt. Die Schweiz nimmt nicht am Treffen teil.

«Roadmap zur Vermeidung von Leid und Chaos»: UNO-Generalsekretär Antonio Guterres über den Migrationspakt.

(Bild: AFP Fadel Senna)

Die internationale Staatengemeinschaft hat in Marrakesch den UNO-Migrationspakt offiziell angenommen. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hatte sich zuvor erneut für den Migrationspakt stark gemacht.

Zum Auftakt der zweiwöchigen Konferenz in Marrakesch streckte Guterres die Hand nach denjenigen Staaten aus, die den Pakt ablehnen, oder, wie die Schweiz, ihre Entscheidung aufgeschoben haben.

In den vergangenen Tagen hatten mehrere UNO-Vertreterinnen wie die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, oder die UNO-Sonderbeauftragte Louise Arbour die Schweiz ohne sie direkt beim Namen zu nennen für ihr Zögern kritisiert. So hatte Arbour am Sonntag gesagt, es sei bedauerlich, dass ein Land, das den Pakt während 18 Monaten mitausgehandelt habe, ihn nun nicht mehr direkt unterstütze.

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