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Acht verletzte Polizisten bei Protesten gegen Rentenpläne

Am Rande von Demonstrationen gegen die geplante Anhebung des Rentenalters auf 67 ist es in Spanien zu Strassenkämpfen gekommen. Acht Polizisten wurden verletzt.

Die Rentenreform mobilisiert die Massen: In Barcelona gingen am Donnerstagabend Tausende auf die Strasse.
Die Rentenreform mobilisiert die Massen: In Barcelona gingen am Donnerstagabend Tausende auf die Strasse.
Keystone

Bei den Protesten gegen die geplante Rentenreform seien am späten Donnerstagabend in Madrid acht Polizisten verletzt worden, berichtete die Zeitung «El Mundo» unter Berufung auf Behördenkreise auf ihrer Internetseite.

Mehrere Menschen seien festgenommen worden. Den Angaben zufolge war es zu den Zusammenstössen gekommen, nachdem einige Demonstranten drei Müllcontainer in Brand gesetzt hatten.

Rentenalter auf 67 angehoben

An den Protesten gegen die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre beteiligten sich dem Bericht zufolge rund 2000 Menschen. Auch in Barcelona gingen demnach Tausende Menschen gegen die Reformpläne auf die Strasse.

Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero hatte am Donnerstag erklärt, mit den Gewerkschaften eine Einigung bei der Anhebung des Renteneintrittsalters erzielt zu haben. Die Pläne sind auch bei der Kabinettssitzung am Freitag erneut Thema.

SDA/pbe

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