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«Allmählich eine gewisse Gereiztheit»

Interne EU-Stellungnahmen belegen, dass die Schweiz mit ihren Vorschlägen für eine EU-Recht-Behörde und ein neues Energieabkommen auf Granit beisst. Kommt der bilaterale Weg an sein Ende?

Harsche Reaktionen: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und EU-Präsident Herman Van Rompuy an der Pressekonferenz nach dem Brüsseler EU-Gipfel im März. (Foto: 20. März 2012)
Harsche Reaktionen: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und EU-Präsident Herman Van Rompuy an der Pressekonferenz nach dem Brüsseler EU-Gipfel im März. (Foto: 20. März 2012)
Epa/Olivier Hoslet, Keystone

Herr Israel, markiert die Reaktion der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU?

Nicht wirklich. Die Botschaft ist ja schon lange bekannt. Die Schweiz will sie nur nicht hören. Andererseits war ihre Analyse ja nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Man wird das im Dezember in den offiziellen Schlussfolgerungen der EU-Staaten gegenüber der Schweiz alles etwas diplomatischer verpacken.

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