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Am Triumphbogen entsteht ein Millionenschaden

«Gelbwesten» sind in den Pariser Triumphbogen eingedrungen und haben unter anderem eine Napoleon-Büste aus Marmor enthauptet. Die Polizei hat DNA-Spuren sichergestellt.

Millionenschaden: Die Gelbwesten liessen in Paris eine Spur der Verwüstung zurück. (Video: AFP)

Bei den Ausschreitungen bei den «Gelbwesten»-Protesten in Frankreich sind am Pariser Triumphbogen Schäden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro entstanden. Der Leiter der nationalen Denkmalbehörde, Philippe Bélaval, beklagte am Sonntagabend, Randalierer hätten Ausstellungsräume verwüstet und Kunstwerke zerstört.

So hätten die Eindringlinge ein Gipsmodell aus den 30er Jahren «kurz und klein» geschlagen und eine Napoleon-Büste aus Marmor enthauptet. Ausserdem wurden Graffities auf das historische Monument gesprüht.

«Ich schätze die Schäden auf mehrere Hunderttausend – vielleicht sogar eine Million Euro», sagte Bélaval der Zeitung «Le Figaro». Der Triumphbogen werde für Besucher mehrere Tage lang geschlossen bleiben. Die Polizei versucht, die Randalierer ausfindig zu machen und hat nach Bélavels Angaben DNA-Spuren sichergestellt.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äusserte sich zu den Ausschreitungen bei den Protesten gegen seine Steuerpolitik.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äusserte sich zu den Ausschreitungen bei den Protesten gegen seine Steuerpolitik.
Yves Herman, Reuters
Die teils vermummten Demonstranten zerstörten Stadtmöbel, warfen teilweise Pflastersteine auf die Sicherheitskräfte und errichteten auf den Pariser Champs-Élysées Barrikaden.
Die teils vermummten Demonstranten zerstörten Stadtmöbel, warfen teilweise Pflastersteine auf die Sicherheitskräfte und errichteten auf den Pariser Champs-Élysées Barrikaden.
Bertrand GUAY, AFP
Ein Demonstrant in Paris mit deutlicher Gestik.
Ein Demonstrant in Paris mit deutlicher Gestik.
Benoit Tessier, Reuters
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Bei den Protesten der «Gelbwesten»-Bewegung war es am Samstag in Paris zu schweren Ausschreitungen gekommen. Randalierer errichteten Barrikaden, zündeten Autos an und warfen Fensterscheiben ein. Ordnungskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron machte sich am Sonntag ein Bild von den Verwüstungen und besuchte dabei den Triumphbogen.

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