Beim Papst wird nicht gejammert

Seit seiner Wahl zum Papst wohnt Franziskus im päpstlichen Gästehaus. Mit einem Schild an der Tür seines Zimmers beweist er grossen Humor.

Klare Ansage: Die Tür des päpstlichen Hotelzimmers. (Bild: Vatican Insider)

Klare Ansage: Die Tür des päpstlichen Hotelzimmers. (Bild: Vatican Insider)

Papst Franziskus mahnt sich und seine Gäste trotz negativer Schlagzeilen zur Heiterkeit. An der Tür des Hotelzimmers, in dem der Pontifex seit seiner Wahl 2013 wohnt, hängt ein Schild mit der Aufforderung «Jammern verboten». Darunter heisst es: «Übertreter setzen sich einer Schikanekrankheit aus und der folgenden Einschränkung ihres Sinnes für Humor sowie ihrer Fähigkeit, Probleme zu lösen. Die Strafe verdoppelt sich, wenn der Verstoss in Gegenwart von Kindern begangen wird.» Ein Foto des Schildes veröffentlichte die Vatikan-Webseite der Zeitung «La Stampa» heute.

Der Papst hatte in den vergangenen Wochen unter anderem Personalprobleme zu bestehen. Sein Wirtschaftsprüfer Libero Milone trat zurück, sein Finanzchef Kardinal George Pell musste nach Australien zurückkehren, um sich einer Anklage wegen sexuellen Missbrauchs zu stellen und schliesslich entliess Franziskus den Chef der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Ludwig Müller.

nag/dapd

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt