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Dank der Toten überlebt

Die 28 Überlebenden der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer befinden sich in Catania. Vor der Rettung hätten sie sich an Leichen festgehalten, berichten Flüchtlinge. Und es soll zu einer Kollision gekommen sein.

Eine Zahl, die das Drama untermauert: Mehr als 181'000 Migranten haben 2016 die gefährliche Reise von Afrika nach Italien geschafft. (11. September 2016)
Eine Zahl, die das Drama untermauert: Mehr als 181'000 Migranten haben 2016 die gefährliche Reise von Afrika nach Italien geschafft. (11. September 2016)
Santi Palacios, Keystone
Bei dem Bootsunglück im April 2015 waren zwischen 800 und 900 Menschen umgekommen: Mitglieder der italienischen Küstenwache nähern sich einem Flüchtlingsboot. (22. April 2015)
Bei dem Bootsunglück im April 2015 waren zwischen 800 und 900 Menschen umgekommen: Mitglieder der italienischen Küstenwache nähern sich einem Flüchtlingsboot. (22. April 2015)
Keystone
Die meisten Flüchtlinge konnten an Land schwimmen, mindestens drei Menschen sind gemäss griechischen Behörden beim Schiffbruch gestorben. (20. April 2015)
Die meisten Flüchtlinge konnten an Land schwimmen, mindestens drei Menschen sind gemäss griechischen Behörden beim Schiffbruch gestorben. (20. April 2015)
Nikolas Nanev, Keystone
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Das gekenterte Flüchtlingsschiff vor der libyschen Küste dürfte mindestens 800 Menschen in den Tod gerissen haben. Die genaue Zahl der Opfer wird man wohl nie erfahren, denn viele werden nie gefunden werden. Bisher hat die italienische Küstenwache lediglich 24 Leichen geborgen. Insgesamt gelang es ihr, 28 Menschen zu retten. Die Überlebenden wurden nach Catania gebracht. Nach ersten ärztlichen Untersuchungen befinden sie sich in geheim gehaltenen Unterkünften, wo sie von den Staatsanwälten zur Tragödie befragt werden. Die vielen Medienvertreter am Hafen der sizilianischen Stadt halten die Behörden auf Distanz zu den Flüchtlingen.

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