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Das Echo aus dem Süden

Nach dem Patt in Rom fühlt man sich in Frankreich und Spanien bestärkt in der Kritik am Sparkurs, der in Berlin und Brüssel permanent gefordert wird.

Karneval in Nizza: Statt Merkel zu einem Umdenken zu bewegen, steht Hollande mit ihr im selben Boot. Foto: Eric Gaillard (Reuters)
Karneval in Nizza: Statt Merkel zu einem Umdenken zu bewegen, steht Hollande mit ihr im selben Boot. Foto: Eric Gaillard (Reuters)

Ein Triumph ist es nicht, der sich da in Paris und Madrid breitmacht. Dafür geht es Frankreich und Spanien zu schlecht. Schadenfreude ist es natürlich auch nicht, dafür fühlt man sich viel zu eng verbunden mit Italien in diesen Jahren der Schuldenkrise und der aus dem Norden verordneten Sparpolitik. Doch für eine gewisse Genugtuung sorgt das italienische Politchaos im restlichen Süden Europas schon, dieses Patt nach den Wahlen, dieser massive Erfolg der Anti-System- und Anti-Europa-Lager von Beppe Grillo und Silvio Berlusconi, dieser denkwürdige Absturz jenes Mannes, der von Berlin und Brüssel als Garant für Stabilität, ja als Retter des Vaterlandes empfohlen worden war: Mario Monti. Wenn das Volk das Sagen hat, dann sieht die Welt ganz schnell ganz anders aus.

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