Zum Hauptinhalt springen

Das Ende einer langen Freundschaft

Bulgariens Staatspräsident reizt Russland mit seiner heftigen Kritik.

Der russische Präsident habe ein Weltbild aus dem 19. Jahrhundert, sagt Rossen Plewneliew.
Der russische Präsident habe ein Weltbild aus dem 19. Jahrhundert, sagt Rossen Plewneliew.

Bei der Beurteilung des Grossen Bruders in Moskau hält sich Rossen Plewneliew nicht mit diplomatischen Floskeln auf. Russland sei ein «nationalistischer, aggressiver Staat», sagte Bulgariens Staatspräsident unlängst der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Vermutlich würde er heute auch bei seinem Staatsbesuch in Bern deutlich, wenn ihn jemand nach Wladimir Putin fragte. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Bundespräsident Didier Burk­halter das heikle Thema meiden wird. Als Vorsitzland der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist die Schweiz bemüht, den Kreml nicht zu verärgern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.