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Der «Königsmacher» geht in Stellung

Der Chef der drittplatzieren Liberaldemokraten Nick Clegg wird nach den britischen Unterhauswahlen von Gordon Brown und David Cameron heftig umworben.

Ein gefragter Mann: Nick Clegg will mit den Konservativen zusammenspannen.
Ein gefragter Mann: Nick Clegg will mit den Konservativen zusammenspannen.
Keystone

Zwei Tage nach der Unterhauswahl in Grossbritannien beginnen die drittplatzierte Liberaldemokraten mit Beratungen über eine Zusammenarbeit mit den Konservativen. Parteichef Nick Clegg wollte dazu am Samstag mit Abgeordneten zusammentreffen.

Bei den Gesprächen soll es um eine mögliche Regierungskoalition oder eine Unterstützung der Liberaldemokraten für eine Minderheitsregierung der Tories gehen. Bei der Wahl am Donnerstag hatte keine der drei grossen Parteien eine regierungsfähige Mehrheit erzielt.

Brown hat den Vortritt

Die Konservativen von David Cameron wurden zwar deutlich stärkste Fraktion, müssen aber Premierminister Gordon Brown und seiner von Verlusten gebeutelten Labour-Partei den Vortritt bei dem Versuch einer Regierungsbildung lassen.

Cameron und Brown gingen in ersten Stellungnahmen am Freitag direkt auf die Liberaldemokraten zu, die zwar von ihrem Wahlergebnis enttäuscht wurden, mit 57 Sitzen im Unterhaus aber in der Rolle des «Königsmachers» sind. Die Tories kommen auf 306 Sitze, Labour auf 258 und andere Parteien auf 28.

ddp/jak

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