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Der Makel der Königsschwester

Spaniens Prinzessin Cristina droht ein Strafprozess – und ihrem Bruder, König Felipe VI., der erste Dämpfer seiner Regentschaft.

Wird der Geldwäsche und des Steuerbetrugs verdächtigt: Infantin Cristina. (5. April 2013)
Wird der Geldwäsche und des Steuerbetrugs verdächtigt: Infantin Cristina. (5. April 2013)
AP Photo

Gerade wehten noch die Nationalfahnen, tönten «Viva el Rey»-Chöre durch Spaniens Parlament und die Madrider Gran Via. Der Thronwechsel am Hof der Bourbonen vor einer Woche, von Juan Carlos I. zu Felipe VI., war trotz republikanischer Kritik an der Monarchie ein recht ungetrübtes, nüchtern gehaltenes Fest – und ein Beleg dafür, dass die Spanier in ihrer Mehrheit dem Königshaus die Treue halten. Mehr noch: Fast 70 Prozent der Spanier trauen Felipe zu, dass er dem Land ein guter Monarch sein werde. Angesichts der vielen Skandale, die das Ansehen der Krone zuletzt so arg ramponiert haben, verlief der Machtwechsel nachgerade harmonisch.

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