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Der zweite neue Finanzminister Griechenlands

Der erfahrene Ökonom Ioannis Stournaras ist neuer griechischer Finanzminister. Eigentlich hätte Vasilios Rapanos das Amt besetzen sollen; seine Gesundheit lässt das aber nicht zu.

Wirtschaftsprofessor und Banker: Ioannis Stournaras. (2. April 2012)
Wirtschaftsprofessor und Banker: Ioannis Stournaras. (2. April 2012)
AFP

Der griechische Regierungschef Antonis Samaras hat einen neuen Finanzminister benannt. Das Amt solle der Ex-Banker Ioannis Stournaras übernehmen, erklärte das Büro von Samaras heute in Athen.

Der 55-Jährige steht Samaras' konservativer Nea Dimokratia (ND) nahe, ist Wirtschafts-Professor an der Universität von Athen und Chef des Forschungsinstituts der griechischen Arbeitgeber. In den Jahren 2000 bis 2004 leitete er die Emporiki-Bank, bevor diese vom französischen Institut Crédit Agricole übernommen wurde.

Stournaras hat zudem grosse Erfahrung als Mitarbeiter der griechischen Zentralbank und Vorstand der griechischen Handelsbank. Zudem hatte er an den Verhandlungen zum Beitritt Griechenlands zum Euroland teilgenommen.

Chronisches Leiden

Der zuvor designierte Finanzminister Vassilis Rapanos hatte sich am Montag aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen.Der bisherige Chef der griechischen Notenbank wird wegen eines Leidens behandelt, das ein Regierungssprecher als «chronisch» beschrieb.

Samaras hatte den 65-Jährigen nach dem ND-Sieg bei der Parlamentswahl als designierten Finanzminister vorgestellt. Der dem sozialistischen Koalitionspartner Pasok nahestehende Rapanos wurde wegen seiner Erkrankung aber nie vereidigt. Er war am vergangenen Freitag in Ohnmacht gefallen und ist seither in Behandlung.

SDA/rbi

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