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Die EU muss Putins zynisches Spiel stoppen

Die Krim stimmt am Sonntag über den Anschluss an Russland ab. Moskau dürfte ein Ja nicht sofort anerkennen: Präsident Wladimir Putin wird sein Katz-und-Maus-Spiel weitertreiben.

Steigt die Gefahr? Eine Frau demonstriert in Kiew gegen einen möglichen Krieg. (23. März 2014)
Steigt die Gefahr? Eine Frau demonstriert in Kiew gegen einen möglichen Krieg. (23. März 2014)
Reuters
In Kiew fürchtet man, dass Russland die ganze Ukraine erobern will: Nicht gekennzeichnete Soldaten dringen mit einem Panzer auf die ukrainische Luftwaffenbasis in Belbek bei Sewastopol ein.
In Kiew fürchtet man, dass Russland die ganze Ukraine erobern will: Nicht gekennzeichnete Soldaten dringen mit einem Panzer auf die ukrainische Luftwaffenbasis in Belbek bei Sewastopol ein.
Shamil Zhumatov, Reuters
Gespenstische Szenen: Soldaten in Balaklawa auf der Krim. (1. März 2014)
Gespenstische Szenen: Soldaten in Balaklawa auf der Krim. (1. März 2014)
VIKTOR DRACHEV, AFP
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Mit Beklemmung wartet die Welt auf die Reaktion Moskaus nach dem Krim-Referendum vom Sonntag. Wird sich Präsident Wladimir Putin mit der Beute zufriedengeben, falls die Bewohner der Krim erwartungsgemäss Ja zum Anschluss an Russland sagen? Putin provoziert seit zwei Wochen die internationale Gemeinschaft mit seinen undurchsichtigen Manövern. Er spielt Katz und Maus. Die Wahrscheinlichkeit, dass er bereits an diesem Wochenende damit aufhört und die Unabhängigkeit der Krim anerkennt, ist gering.

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