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Die Krisen-Wähler

Frankreichs Linke erringt einen historischen Sieg, die SPD schielt bereits aufs Kanzleramt und selbst in der Schweiz wittern die Sozialdemokraten Morgenluft. Rückt Europa in der Krise nach links?

Stimme für den Wechsel? Abgabe des Wahlzettels in Berlin bei der Wahl vom 19. September 2011.
Stimme für den Wechsel? Abgabe des Wahlzettels in Berlin bei der Wahl vom 19. September 2011.
Reuters
Droht bei der nächsten Wahl im Jahr 2013 abgestraft zu werden: Angela Merkel.
Droht bei der nächsten Wahl im Jahr 2013 abgestraft zu werden: Angela Merkel.
Keystone
Hat Neuwahlen für diesen Herbst ausgerufen und will selber gar nicht mehr antreten: Spaniens Premierminister Jose Luis Zapatero.
Hat Neuwahlen für diesen Herbst ausgerufen und will selber gar nicht mehr antreten: Spaniens Premierminister Jose Luis Zapatero.
Keystone
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Erstmals in der Geschichte der fünften Republik verfügt Frankreichs Linke nach den Wahlen vom Wochenende über eine Mehrheit im Senat. Dieser Sieg stärkt die Zuversicht der Linken für 2012, das grosse Wahljahr, wenn in Frankreich die Präsidentschaft und die Nationalversammlung neu bestellt werden.

Kaum anders das Bild in Deutschland. Nachdem die Koalition in den vergangenen Länderwahlen nicht eben gut aussah und in der Länderkammer, dem Bundesrat, die Mehrheit verlor, schielt man bei den Sozialdemokraten bereits auf das Wahljahr 2013. Mit Peer Steinbrück, Frank Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel verfügt Deutschlands Sozialdemokratie über eine staatsmännisch wirkende Troika, die gewillt scheint, Kanzlerin Angela Merkel das Zepter aus den Händen zu reissen.

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