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Die «neuen» Schweden bleiben ausgeschlossen

Der schwedische Wohlfahrtsstaat gehört zu den erfolgreichsten Gesellschaftsmodellen der Welt. Die Unruhen in Stockholms Aussenquartieren machen jetzt seine Schwächen deutlich.

Rund 200 Rechtsradikale patrouillierten in Autos durch Stockholm: Polizisten nehmen Mitglieder der rechten Gruppierung fest. (25. Mai 2013)
Rund 200 Rechtsradikale patrouillierten in Autos durch Stockholm: Polizisten nehmen Mitglieder der rechten Gruppierung fest. (25. Mai 2013)
Keystone
Feuerlöschaktion bei einer Schule, die im Stockholmer Vorort Kista in Brand gesetzt wurde.
Feuerlöschaktion bei einer Schule, die im Stockholmer Vorort Kista in Brand gesetzt wurde.
AFP
Bürger in Sorge: Demonstration gegen Gewalt und Vandalismus in Husby. (22. Mai 2013)
Bürger in Sorge: Demonstration gegen Gewalt und Vandalismus in Husby. (22. Mai 2013)
AFP
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«Unpassend, unverantwortlich, selbst verschuldet.» So lautete der erste Kommentar des schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt, als er vor einer Woche über den Gewaltausbruch in Stockholms Aussenquartieren orientiert wurde. «Unpassend» war in den Augen des konservativen Politikers nicht zuletzt der Zeitpunkt: Die schwedische Nationalmannschaft hatte gerade die Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land gewonnen, Zehntausende von Fans in den Nationalfarben sangen im Stadtzentrum die Nationalhymne: «Du gamla, du fria» («Du altes und freies Land»).

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