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Einst hemdsärmelig, jetzt kraftlos

Stefan Mappus galt als Hoffnungsträger der CDU. Nun, kurz vor der Landtagswahl, muss sich der Ministerpräsident von Baden-Württemberg gegen Filz-Vorwürfe wehren – und um sein Amt fürchten.

Vom selbstbewussten Anti-Merkel ist nicht mehr viel übrig: Stefan Mappus muss um sein Amt fürchten.
Vom selbstbewussten Anti-Merkel ist nicht mehr viel übrig: Stefan Mappus muss um sein Amt fürchten.
Keystone

Im Altersheim Augustinum bei Stuttgart ist die Welt noch in Ordnung. Ein Mehrzwecksaal, das Publikum über dem Renteneintrittsalter. Auf einem Banner steht: «CDU – die Baden-Württemberg-Partei». Der «Herr Minischterpräsident» Stefan Mappus spricht schon eine halbe Stunde. Eben zählt er seine Amtsvorgänger auf, sechs Christdemokraten. «Sie haben dafür gesorgt, dass Baden-Württemberg spitze ist», sagt Mappus. Solche «politisch stabile Rahmenbedingungen» brauche das Land weiterhin. Was Rot-Grün anrichte, das sei schliesslich hinlänglich bekannt: Schulden und Schulchaos. Applaus brandet auf.

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