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Emmanuel Macron, Frankreichs Tony Blair?

Paris-Korrespondent Stefan Brändle über den neuen Präsidentschaftsfavoriten der Sozialisten.

Während ihn die britische BBC bereits als «neuen Tony Blair» präsentiert, belächelt ihn Tout-Paris als politischen Springinsfeld, der sich für den französischen Kennedy halte: Die Rede ist von Emmanuel Macron, Wirtschaftsminister der französischen Linksregierung. Dabei habe er ­keine Partei hinter sich und sei noch ­keiner echten Bewährungsprobe ausgesetzt gewesen.

Macron werde rasch zwischen den Fronten zerrieben, glaubt auch die Rechte, wo ihrem Umfragefavoriten Alain Juppé plötzlich Konkurrenz von links erwächst. «Ein gutwilliger Spitzenfunktionär wird nur dank ‹Paris Match› noch lange nicht zu einem Rebellenchef», giftet der konservative Vordenker Serge Federbusch, laut dem die Rakete Macron zweifellos als «Rohrkrepierer» enden wird.

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