EU-Bevölkerung wächst um 1,5 Millionen Menschen

Durch die Einwanderung lebten 2016 fast 512 Millionen in der Europäischen Union. Der höchste Zuwachs wurde in Luxemburg verzeichnet, der stärkste Rückgang in Litauen.

2016 sind in der EU ebenso viele Menschen gestorben wie geboren: Ein Inder nimmt in Stuttgart an einem Deutschkurs teil. (Archiv)

2016 sind in der EU ebenso viele Menschen gestorben wie geboren: Ein Inder nimmt in Stuttgart an einem Deutschkurs teil. (Archiv)

(Bild: Keystone Thomas Kienzle)

Die Einwanderung hat die Bevölkerung in der EU im vergangenen Jahr um 1,5 Millionen Menschen steigen lassen. Wie die Statistikbehörde Eurostat heute in einer Schätzung mitteilte, lebten zum Stichtag am 1. Januar diesen Jahres 511,8 Millionen Menschen in der Europäischen Union.

In Deutschland als bevölkerungsreichstem Staat erhöhte sich die Einwohnerzahl um 624'300 Menschen oder knapp 0,8 Prozent auf 82,8 Millionen. Der höchste Zuwachs wurde in Luxemburg verzeichnet (+19,8), der stärkste Rückgang in Litauen (-14,2). Auch Nicht-EU-Länder sind in der Statistik aufgeführt: Demnach stieg in der Schweiz die Einwohnerzahl im letzten Jahr um 90'600 auf 8'417'700 Menschen (+1,07 Prozent).

Da in der EU 2016 ebenso viele Menschen gestorben seien wie geboren wurden (5,1 Millionen), sei der europaweite Bevölkerungszuwachs auf die Einwanderung zurückzuführen, erklärte Eurostat. 14 der 28 Mitgliedstaaten hatten aber höhere Geburten- als Sterberaten. An der Spitze steht Irland, wo auf 1000 Einwohner 13,5 Geburten kamen und 6,4 Todesfälle. In Deutschland standen dagegen 11,2 Todesfällen nur 9,3 Geburten gegenüber.

nag/AFP

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