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Eurogruppe gibt 34,4 Milliarden für Athen frei

Das wochenlange Bangen hat ein Ende: Die Eurofinanzminister zahlen die nächsten Hilfsgelder für Griechenland aus. Weitere Milliardenbeträge sollen bei Erreichen gewisser Ziele fliessen.

Alle Auflagen erfüllt: Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker (r.) umarmt den griechischen Finanzminister Yannis Stournaras in Brüssel. (13. Dezember 2012)
Alle Auflagen erfüllt: Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker (r.) umarmt den griechischen Finanzminister Yannis Stournaras in Brüssel. (13. Dezember 2012)
AFP

Die Eurogruppe hat heute Donnerstag die Freigabe monatelang blockierter Hilfen für Griechenland im Umfang von 34,4 Milliarden Euro beschlossen. «Die Sitzung ist beendet, die Freigabe der Finanzhilfen wurde akzeptiert», sagte der Sprecher von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker nach dem Treffen der Eurofinanzminister am Mittag in Brüssel.

Insgesamt sollen in den kommenden Monaten 49,1 Milliarden Euro an Athen fliessen. Die 34,4 Milliarden Euro sollen noch im Dezember und ohne weitere Auflagen fliessen, der Rest dann bei Erreichen bestimmter Meilensteine bis März.

Die internationalen Geldgeber hatten die Überweisung des Geldes, das seit Juni eingefroren war, davon abhängig gemacht, dass Athen sein Programm zum Rückkauf griechischer Staatsanleihen erfolgreich abschliesst. Ohne weitere Hilfsgelder von Euroländern und Internationalem Währungsfonds (IWF) droht dem überschuldeten Land die Staatspleite.

Rückkauf von knapp 32 Milliarden Euro

Nach Angaben der griechischen Schuldenagentur PDMA liegen Angebote der Gläubiger über den Rückkauf von Staatsanleihen über 31,9 Milliarden Euro vor, wobei den Gläubigern im Schnitt pro Euro ein Preis von 33,8 Cent geboten wurde. Das Rückkaufprogramm mit geliehenen Geldern des Europäischen Rettungsfonds (EFSF) soll die griechische Staatsschuld um rund 20 Milliarden (von 340 Milliarden) Euro verringern.

AFP/dapd/rub

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