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Europa steht vor einer absehbaren Katastrophe

Weil eine neue Flüchtlingskrise droht, muss die EU auf Erdogans Erpressung eingehen. Aus humanitären Gründen.

Geflüchtete Menschen wollen am Montag nach Griechenland, doch die griechische Polizei hält sie mit Tränengas davon ab. Foto: Osman Sadi Temizel (Reuters)
Geflüchtete Menschen wollen am Montag nach Griechenland, doch die griechische Polizei hält sie mit Tränengas davon ab. Foto: Osman Sadi Temizel (Reuters)

Die humanitäre Notlage an der türkisch-griechischen Grenze weckt Erinnerungen an die Migrationskrise des Jahres 2015. Seit Donnerstag versuchen rund 13'000 Flüchtlinge, in die EU zu gelangen. Griechische Grenzschützer halten sie mit Tränengas und Wasserwerfern ab, es kommt zu gewaltsamen Grenzüberschreitungen. Tausende harren bei eisigen Temperaturen aus, Eltern und Kinder verzweifeln vor Stacheldrahtzäunen. In der Ägäis ist am Montag ein Schlauchboot mit 48 Personen in Seenot geraten, ein Kleinkind ist ums Leben gekommen.

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