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EU-Taskforce überprüft Cockpit-Sicherheit

Als Reaktion auf das Germanwings-Unglück lässt die EU-Kommission die bisher geltenden Vorschriften über die Verriegelung und den Zugang zu Flugzeug-Cockpits untersuchen.

Die Eingangsprozeduren sollen überprüft werden: Pilot und Co-Pilot einer Swiss-Maschine. (Archivbild)
Die Eingangsprozeduren sollen überprüft werden: Pilot und Co-Pilot einer Swiss-Maschine. (Archivbild)
Keystone

Die EU-Kommission will als Konsequenz aus dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen die bisher geltenden Vorschriften für die Cockpit-Sicherheit auf den Prüfstand stellen. Kommissionssprecher Jakub Adamowicz sagte in Brüssel, eine Taskforce werde sich auf Verriegelungssysteme für das Cockpit, Eingangsprozeduren in das Cockpit und die medizinischen Überwachung von Piloten konzentrieren.

Die Gruppe werde von der Europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA organisiert und konkrete Vorschläge unterbreiten, die von der EU-Kommission «auf der europäischen Ebene in Kraft gesetzt werden».

Nach Ermittlungen der französischen Behörden war der Germanwings-Airbus am 24. März vom Copiloten absichtlich zum Absturz gebracht worden. Er habe eine Abwesenheit des Piloten ausgenutzt, dem er nicht mehr die verriegelte Cockpit-Tür geöffnet habe. Alle 150 Insassen kamen ums Leben.

SDA/kpn

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