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Frankreichs Grüne steigen mit Jadot ins Rennen

Die französischen Grünen haben ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2017 bestimmt. Wie seine Chancen stehen.

Gegner der Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, TTIP und Ceta: Yannick Jadot, hier bei einer Rede in Paris. (7. November 2016)
Gegner der Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, TTIP und Ceta: Yannick Jadot, hier bei einer Rede in Paris. (7. November 2016)
AFP

Die französischen Grünen gehen mit dem Europaabgeordneten Yannick Jadot ins Rennen um die Präsidentschaftswahl 2017. In der Stichwahl der Partei EELV (Europe Écologie - les Verts) setzte sich der 49-Jährige gegen seine Mitbewerberin Michèle Rivasi durch. Jadot erhielt gut 54 Prozent der Stimmen, Rivasi kam auf knapp 41 Prozent.

Jadot gilt als Realpolitiker. Er ist im EU-Parlament stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel. Er gilt als Gegner der Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, TTIP und Ceta.

Sarkozy und Juppé im Rennen

Den durch innerparteiliche Streitigkeiten stark geschwächten Grünen werden bei der Wahl im April und Mai 2017 keine Chancen eingeräumt – laut Umfragen haben sie derzeit Zustimmungsraten von unter drei Prozent.

Wahrscheinlich ist laut Umfragen ein Duell zwischen einem konservativen Politiker und der Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen.

Das bürgerliche Lager bestimmt seinen Kandidaten am 20. und 27. November bei einer Vorwahl. Die aussichtsreichsten Anwärter sind Ex-Premierminister Alain Juppé und Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy. Der sozialistische Präsident François Hollande will erst im Dezember bekanntgeben, ob er für eine Wiederwahl kandidiert.

(SDA)

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