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Französischer Staatssekretär tritt zurück

Mehrere Medien berichteten, wie er Geld verschwendet haben soll. Jetzt gibt Alain Joyandet sein Amt ab – beteuert aber seine Unschuld.

Ist nach eigener Aussage das Opfer einer Verwechslung: Alain Joyandet.
Ist nach eigener Aussage das Opfer einer Verwechslung: Alain Joyandet.

In Frankreich hat Staatssekretär Alain Joyandet am Sonntag seinen Rücktritt erklärt. Der für die französischen Überseegebiete zuständige Politiker war wegen zwei Affären in die Kritik geraten.

«Als Ehrenmann kann ich es nicht hinnehmen, Opfer einer Verwechslung zu sein. Deshalb habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, die Regierung zu verlassen», erklärte Joyandet auf seiner Internetseite. Er habe Präsident Nicolas Sarkozy bereits über seinen Entschluss informiert.

Satirezeitung berichtete über Affäre

Joyandet kam unter anderem in die Kritik, weil er laut einem Medienbericht für eine Dienstreise nach Martinique einen Privatjet für 116'500 Euro charterte, obwohl auch ein Linienflug möglich gewesen wäre. Nach Informationen der Zeitung «Le Canard Enchaîné» liess er zudem mit Hilfe einer illegalen Baugenehmigung sein Haus in der Nähe von Saint-Tropez vergrössern.

Auf seiner Website versicherte der Staatssekretär nun, «keinen einzigen Euro» in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Schon immer habe er auf die Vorbildfunktion von Politikern hingewiesen und selbst danach gelebt.

SDA/oku

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