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Georgien bittet um Waffenstillstand – Russland kämpft weiter

Nach der Rückeroberung der südossetischen Hauptstadt denkt Russland nicht daran, die Waffen niederzulegen. Moskau zeigt sich siegesgewiss.

Präsident Saakaschwilis Überraschungsangriff auf die abtrünnige georgische Teilrepublik Südossetien ist zum Selbstläufer geworden. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat es abgelehnt, die Waffen niederzulegen. «Russland wird seine Mission zu einem logischen Ende führen», sagt er laut der russischen Agentur Ria Nowosti. Putin nennt den Krieg eine «riesige menschliche Katastrophe».

Präsident Saakaschwili hat zuvor eine Waffenstillstandsvereinbarung unterschrieben – in Anwesenheit der Aussenminister Frankreichs und Finnlands, Bernard Kouchner und Alexander Stubb. Der Plan sieht eine Feuerpause sowie den Abzug jeglicher Truppen aus Südossetien vor.

Scharfe Kritik an USA

Scharfe Kritik übt Putin an den USA: Der Transport georgischer Truppen aus dem Irak in amerikanischen Militärmaschinen könnte zum Hindernis für eine Beilegung des Konflikts werden. «Gewisse unserer Partner helfen uns nicht und versuchen sogar, uns zu beeinträchtigen», sagt er laut der Nachrichtenagentur SDA in einer Kabinettssitzung in Moskau, die vom Fernsehen übertragen wurde.

Nach russischen Angaben bombardieren die Georgier erneut die südossetische Hauptstadt Zchinwali. Die russische Luftwaffe ihrerseits greift Ziele in Georgien an.

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