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Grossbritannien greift im Irak ein

Die Briten schliessen sich dem internationalen Militärbündnis gegen den IS im Irak an. Das Parlament gab grünes Licht für Luftschläge. Premier Cameron nahm in der Debatte kein Blatt vor den Mund.

«Ein Haufen Psychopathen» seien die Islamisten im Irak und Syrien: David Cameron während der Debatte im Parlament. (26. September 2014)
«Ein Haufen Psychopathen» seien die Islamisten im Irak und Syrien: David Cameron während der Debatte im Parlament. (26. September 2014)
Reuters

Das britische Parlament hat am Freitag nach einer mehrstündigen Debatte mit grosser Mehrheit für Luftangriffe auf Stellungen der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) im Irak gestimmt – nicht aber in Syrien. Bei einer Sondersitzung billigten die Abgeordneten den Antrag der Regierung von Premierminister David Cameron, dass Grossbritannien sich an der internationalen Allianz gegen den IS beteiligt. Bislang greifen unter anderem die USA und Frankreich Stellungen der Miliz im Irak an. Die USA zusätzlich auch in Syrien. Belgien und Dänemark haben ihre Bereitschaft für einen Einsatz im Irak erklärt.

Der britische Premier David Cameron hat um 12 Uhr MESZ die Debatte über eine Beteiligung am Kampf gegen den IS eröffnet. Die Milizien in Syrien und im Irak bezeichnete er demnach als einen «Haufen Psychopathen». Die IS-Terroristen würden eine direkte Bedrohung für Grossbritannien darstellen, sagte Cameron weiter.

Die Eröffnung der Debatte. (Youtube)

Die oppositionelle Labour Partei stellt sich nicht gegen den Kurs der Regierung von David Cameron.

Cameron bereitet die Abgeordneten des Unterhauses auf ein langfristiges Engagement vor: Ein militärischer Einsatz gegen die IS-Miliz werde «nicht nur Monate, sondern Jahre» dauern, sagte Cameron. Er glaube aber, «dass wir für dies Engagement bereit sein müssen».

sda/afp/dapd/cpm

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