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Halb leere Hilfslastwagen

Journalisten an der russisch-ukrainischen Grenze zeigen Bilder von halb leeren Lastern, die im russischen Konvoi unterwegs sind. Moskau liefert dafür eine Erklärung.

Sind nun offenbar wieder in der Ukraine: Russische Lastwagen stehen bei Kamensk-Schachtinski, in der Region Rostow. (12. September 2014)
Sind nun offenbar wieder in der Ukraine: Russische Lastwagen stehen bei Kamensk-Schachtinski, in der Region Rostow. (12. September 2014)
Reuters
Eskalation ausgeblieben: Erster Konvoi auf dem Rückweg nach Russland. (23. August 2014)
Eskalation ausgeblieben: Erster Konvoi auf dem Rückweg nach Russland. (23. August 2014)
AP Photo/Sergei Grits
Ein orthodoxer Priester segnet die Lastwagen vor ihrer Abfahrt in Alabino. (12. August 2014)
Ein orthodoxer Priester segnet die Lastwagen vor ihrer Abfahrt in Alabino. (12. August 2014)
AP Photo/RTR, via Associated Press Television
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Gestern konnten Journalisten zum ersten mal einen Blick in das Innere der Lastwagen des russischen Hilfskonvois werfen. Zu sehen gab es Säcke voller Weizen, Kondensmilch-Dosen, Schlafsäcke, Generatoren und Wasserflaschen. Russland will mit rund 260 Fahrzeugen 1800 Tonnen Hilfsgüter in die von Separatisten kontrollierten Stadt Luhansk bringen. Zurzeit wird der Konvoi auf der russischen Seite der Grenze von ukrainischen Grenzwächtern und Zöllnern inspiziert.

Nun berichten verschiedene Reporter vor Ort, dass mehrere der Lastwagenanhänger kaum beladen sind. Fotos zeigen, wie sich bloss in den vorderen Teilen der Fahrzeuge Hilfsgüter befinden.

Für die halb leeren Lastwagen gab das Notfallsministerium Russlands zwei Gründe an. Die LKWs seien nach ihrem maximalen Ladegewicht beladen worden und man wolle genug Reservefahrzeuge haben, falls einige Pannen auf dem Weg hätten.

Laut Courtney Weaver von der Financial Times könnte auch das Bepacken des Konvois unter Zeitdruck dazu geführt haben, dass einige Fahrzeuge nicht voll beladen wurden.

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