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Hundert Flüchtlinge überwinden Grenze zur spanischen Exklave Melilla

Bei einem neuen Ansturm auf die spanische Exklave Melilla sind etwa hundert afrikanische Flüchtlinge von Marokko aus in das EU-Gebiet gelangt.

Dieses Standbild aus einem Video, welches das spanische Innenministerium veröffentlichte, zeigt afrikanische Flüchtlinge kurz bevor sie einen dreifachen Stacheldrahtzaun stürmen, welcher die spanische Exklave Melilla von Marokko teilt (24. Februar 2014).
Dieses Standbild aus einem Video, welches das spanische Innenministerium veröffentlichte, zeigt afrikanische Flüchtlinge kurz bevor sie einen dreifachen Stacheldrahtzaun stürmen, welcher die spanische Exklave Melilla von Marokko teilt (24. Februar 2014).
AFP
Afrikanische Flüchtlinge stürmen einen dreifachen Stacheldrahtzaun, welcher die spanische Exklave Melilla von Marokko teilt. Insgesamt hätten etwa 500 Menschen versucht, die Absperrungen entlang der Grenze zu überwinden. Der Angriff sei «sehr gewaltsam» gewesen (24. Februar 2014).
Afrikanische Flüchtlinge stürmen einen dreifachen Stacheldrahtzaun, welcher die spanische Exklave Melilla von Marokko teilt. Insgesamt hätten etwa 500 Menschen versucht, die Absperrungen entlang der Grenze zu überwinden. Der Angriff sei «sehr gewaltsam» gewesen (24. Februar 2014).
AFP
Afrikanische Flüchtlinge kletterten schon am 17. Februar 2014 über den Grenzzaun zwischen Marokko und Melilla. Mehrere Tausend versuchen jedes Jahr nach Melilla und in die andere spanische Exklave Ceuta zu gelangen.
Afrikanische Flüchtlinge kletterten schon am 17. Februar 2014 über den Grenzzaun zwischen Marokko und Melilla. Mehrere Tausend versuchen jedes Jahr nach Melilla und in die andere spanische Exklave Ceuta zu gelangen.
Jesus Blasco de Avellaneda, Keystone
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Insgesamt hätten etwa 500 Menschen gemeinsam versucht, die Absperrungen entlang der Grenze zu überwinden, teilte die Verwaltung der Küstenstadt mit. Der Angriff sei «sehr gewaltsam» gewesen, die Angreifer hätten marokkanische und spanische Grenzschützer mit Schlagstöcken und Steinen angegriffen.

Melilla ist ebenso wie die Stadt Ceuta eine spanische Exklave an der marokkanischen Mittelmeerküste. Die beiden Gebiete haben die einzigen Landgrenzen zwischen der EU und Afrika. Sie sind daher ein begehrtes Ziel afrikanischer Migranten. Während sie in Melilla versuchen, über den sieben Meter hohen Zaun zu gelangen, richten sich in Ceuta die Versuche vor allem auf den Grenzübergang und den Strand.

Bei einer dieser Aktionen waren am 6. Februar mindestens 14 Flüchtlinge im Meer ertrunken. In der Folge entbrannte in Spanien eine heftige Debatte über das Verhalten der Sicherheitskräfte, die zusammen mit ihren marokkanischen Kollegen die Flüchtlinge zurückgedrängt hatten. Die Regierung in Madrid gab inzwischen zu, dass Gummigeschosse eingesetzt wurden, um die Flüchtlinge abzuwehren.

AFP/abr

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