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Imame für die Demokratie

Schweden startet die erste staatliche Berufsausbildung zum Imam. Die Ausbildung soll als Brücke zwischen westlichen Werten und dem Islam dienen und einer Radikalisierung vorbeugen.

Die Moschee in Uppsala nach dem Brandanschlag im vergangenen Jahr. Auch in Schweden wird teils heftig über den Islam gestritten.
Die Moschee in Uppsala nach dem Brandanschlag im vergangenen Jahr. Auch in Schweden wird teils heftig über den Islam gestritten.
Keystone

Sie hat noch nicht begonnen und ist schon höchst umstritten. Ausgerechnet im atheistisch geprägten Schweden startet im Oktober die erste staatliche Imamausbildung unter dem Namen «Islamische Theologie und Führerschaft» an der Volkshochschule Kista in Stockholm.

Die einjährige Imamgrundausbildung richtet sich an Frauen und Männer. Nach Abschluss des ersten Jahres und einer Auswertung soll ein auf dem Basisjahr aufbauendes zwei- bis vierjähriges «berufsausbildendes» Fortsetzungsprogramm folgen, heisst es im Ausbildungskatalog der Volkshochschule. Die Unterrichtssprachen sind Englisch, Schwedisch und Arabisch.

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