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Italiens Linksextremisten lassen sich in Griechenland ausbilden

In Italien geht die Angst vor der Rückkehr des Terrorismus um. Aufhorchen lässt ein Interview mit einem Linksaktivisten. Dieser erläutert die Strategien im Strassenkampf, der in Griechenland gelehrt wird.

Proteste gegen den Staat: Während der Demonstrationen gegen die Sparmassnahmen der Regierung eskalierte in Rom die Gewalt. (15. Oktober 2011)
Proteste gegen den Staat: Während der Demonstrationen gegen die Sparmassnahmen der Regierung eskalierte in Rom die Gewalt. (15. Oktober 2011)
Reuters
Wut in Rom: Ein Auto wird während der Demonstration in Brand gesteckt. (15. Oktober 2011)
Wut in Rom: Ein Auto wird während der Demonstration in Brand gesteckt. (15. Oktober 2011)
Keystone
Im australischen Sydney versammeln sich die Aktivisten vor der Zentralbank.
Im australischen Sydney versammeln sich die Aktivisten vor der Zentralbank.
Keystone
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Der am EU-Gipfel vorgestellte Massnahmenkatalog zur Krisenbewältigung der italienischen Regierung sorgt in Italien für wütende Reaktionen. Vor allem der Passus, der eine Lockerung des Kündigungsschutzes vorsieht, ist Gewerkschaften ein Dorn im Auge. Denn sie fürchten Massenentlassungen im ganzen Land. Einer, der sich für eine Lockerung des Kündigungsschutzes einsetzt und gleichzeitig heftige Kritik dafür einstecken muss, ist der italienische Arbeits- und Sozialminister Maurizio Sacconi (PdL). Dieser zeigt sich sehr besorgt über die aggressive Stimmung, die aktuell in Italien herrscht, und befürchtet gar eine Rückkehr des Terrorismus, wie ihn Italien unter den Roten Brigaden in den 70er- und 80er-Jahren erlebte. Sacconi hofft, dass im Zuge der Reformwiderstände keine weiteren politischen Morde verübt werden.

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