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«Jetzt schon ein PR-Erfolg für Putin»

Russische Hilfe für die Ostukraine, Sitzung der russischen Führung auf der Krim: Was will Wladimir Putin? Einschätzungen von Russland-Experte Hans-Henning Schröder.

Sind nun offenbar wieder in der Ukraine: Russische Lastwagen stehen bei Kamensk-Schachtinski, in der Region Rostow. (12. September 2014)
Sind nun offenbar wieder in der Ukraine: Russische Lastwagen stehen bei Kamensk-Schachtinski, in der Region Rostow. (12. September 2014)
Reuters
Eskalation ausgeblieben: Erster Konvoi auf dem Rückweg nach Russland. (23. August 2014)
Eskalation ausgeblieben: Erster Konvoi auf dem Rückweg nach Russland. (23. August 2014)
AP Photo/Sergei Grits
Ein orthodoxer Priester segnet die Lastwagen vor ihrer Abfahrt in Alabino. (12. August 2014)
Ein orthodoxer Priester segnet die Lastwagen vor ihrer Abfahrt in Alabino. (12. August 2014)
AP Photo/RTR, via Associated Press Television
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Ein russischer Hilfskonvoi ist unterwegs in die Ostukraine. Besteht die Gefahr, dass es sich um eine Finte der Russen handelt? Das sind schon Hilfstransporte. Die Rahmenbedingungen sind allerdings so, dass sie von ukrainischer Seite schwer zu akzeptieren sind. Falls die Hilfslieferungen an der Grenze behindert werden, wird Russland dies PR-mässig ausschlachten. Die russischen Zeitungen und Fernsehsender berichten bereits ausführlich über die Hilfstransporte. In Russland würde man es nicht verstehen, wenn die Hilfsgüter, die von Babynahrung bis zu Elektrogeräten reichen, die Not leidende Bevölkerung in Donezk und Luhansk nicht erreichen würden. Die Hilfstransporte sind letztlich auch ein PR-Unternehmen der russischen Regierung, innenpolitisch sind sie jetzt schon ein Erfolg.

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