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Junckers Zauberhebel

Der Investitionsfonds könnte reichen, um private Investoren aus der Reserve zu locken.

Es klingt nach Alchimie oder nach einem frühen Weihnachtswunder. Jean-Claude Juncker hat gestern seinen Investitionsfonds präsentiert, mit dem er Europa zu mehr Wachstum und Jobs verhelfen will. Der Fonds soll mit bescheidenen 21 Milliarden Euro ausgestattet werden und dennoch einen Investitionsschub von 315 Milliarden Euro auslösen.

Nein, der neue Kommissionspräsident kann nicht zaubern und hat auch keine eigene Notenpresse. Juncker nutzt das, was man im Finanzjargon einen Kredithebel nennt. Das Kalkül: Die öffentlichen Kassen sind strapaziert, während Banken und Investoren auf billigem Geld sitzen. Junckers Fonds deckt das erste Risiko und lockt so private Investoren aus der Reserve.

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