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Dänemark erklärt Ausländerviertel zu «Ghettos»

Krippenzwang, Sozialhilfekürzung, Umsiedlung: Die dänische Regierung stuft 28 Stadtteile als «Ghettos» ein – mit Folgen für die Bewohner.

Junge Frauen auf einem Spielplatz in in Mjolnerparken, einer Siedlung in Kopenhagen, die zur «Ghetto-Zone» gehört. Foto: Andrew Kelly (Reuters)

Junge Frauen auf einem Spielplatz in in Mjolnerparken, einer Siedlung in Kopenhagen, die zur «Ghetto-Zone» gehört. Foto: Andrew Kelly (Reuters)

Kai Strittmatter

Die dänische Regierung hat ­diese Woche 28 Wohnviertel im Land offiziell zu Ghettos erklärt. Die Nachbarschaften tauchen auf der sogenannten Ghetto-Liste auf, die das Wohnungsbauministerium in Kopenhagen seit einigen Jahren Anfang Dezember veröffentlicht. Der Regierung zufolge dient die Liste dazu, entstehende Parallelgesellschaften zu identifizieren und bestehende bis spätestens zum Jahr 2030 aufzulösen.

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