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Marine Le Pens teuflische Revanche

Sie hat den Front National ein bisschen modernisiert. Nun peilt sie die Führung einer neuen, nationalen Rechten an. Deshalb hofft sie auf Sarkozys Niederlage.

Ihr grosser Autritt nach dem ersten Wahlgang: Mit einem derart starken Abschneiden Marine Le Pens rechnete kaum jemand. (22. April 2012)
Ihr grosser Autritt nach dem ersten Wahlgang: Mit einem derart starken Abschneiden Marine Le Pens rechnete kaum jemand. (22. April 2012)
AFP
Auch am Tag danach steht ihr die Freude über den Erfolg ins Gesicht geschrieben: Le Pen verlässt ein Restaurant in Nanterre. (23. April 2012)
Auch am Tag danach steht ihr die Freude über den Erfolg ins Gesicht geschrieben: Le Pen verlässt ein Restaurant in Nanterre. (23. April 2012)
Keystone
Die Tochter hat den Front National entdämonisiert: Marine, wie sie ihre Parteigänger nennen, feiert nach Bekanntgabe der Resultate. (22. April 2012)
Die Tochter hat den Front National entdämonisiert: Marine, wie sie ihre Parteigänger nennen, feiert nach Bekanntgabe der Resultate. (22. April 2012)
Keystone
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«Yes!» Dazu die geballte Faust. Als man Marine Le Pen am Abend ihres grossen Triumphs ein Handydisplay mit den vorläufigen Wahlresultaten vor die Augen hielt, reagierte sie mit dem Reflex der Revanche: «Yes!» Und was für eine Revanche ihr da gelang! Nie zuvor in seiner 40-jährigen Geschichte war der Front National, die Kreatur ihres Vaters Jean-Marie, national stärker als nach der ersten Runde dieser Präsidentschaftswahlen. 17,9 Prozent. 6,4 Millionen Stimmen. Unumstrittene Nummer 3. Im südfranzösischen Département Gard ist sie gar die Nummer 1.

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