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Merkel holt schärfsten Kritiker an Bord

Jens Spahn wird der neue Gesundheitsminister Deutschlands. Eine deutsche Zeitung kennt noch weitere Namen aus Angela Merkels Kabinett.

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Der bisherige Finanz-Staatssekretär soll neuer Gesundheitsminister Deutschlands werden: Jens Spahn. (7. Februar 2018)
Der bisherige Finanz-Staatssekretär soll neuer Gesundheitsminister Deutschlands werden: Jens Spahn. (7. Februar 2018)
Tobias Schwarz, AFP
Ursula von der Leyen soll laut einem Zeitungsbericht das Ressort Verteidigung behalten. (21. Februar 2018)
Ursula von der Leyen soll laut einem Zeitungsbericht das Ressort Verteidigung behalten. (21. Februar 2018)
Tobias Schwarz, AFP
Peter Altmaier rückt ins Amt des Wirtschaftsministers nach. (7. Februar 2018)
Peter Altmaier rückt ins Amt des Wirtschaftsministers nach. (7. Februar 2018)
Tobias Schwarz, AFP
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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel will einem Zeitungsbericht zufolge den bisherigen Finanz-Staatssekretär Jens Spahn zum neuen Gesundheitsminister Deutschlands machen. Es stehe fest, dass der Kritiker Merkels diesen Karrieresprung mache, berichtete die «Bild am Sonntag» unter Berufung auf CDU-Kreise.

Das Ressort Verteidigung werde weiterhin von Ursula von der Leyen geführt werden. Neuer Wirtschaftsminister soll Peter Altmaier werden. Als sicher gelte zudem, dass Julia Klöckner die Position als Landwirtschaftsministerin erhält. Unklar sei noch die Besetzung des Bildungsminister-Postens.

Helge Braun, bisher Staatsminister im Kanzleramt, könne Altmaier als Chef des Kanzleramts nachfolgen, hiess es weiter. Der bisherige Gesundheitsminister Hermann Gröhe dürfte leer ausgehen. «Er soll kein Ministeramt mehr bekommen», schrieb die Zeitung.

Die Spitzengremien der CDU treffen sich am Sonntag in Berlin, um ihren Sonderparteitag vorzubereiten. Parteichefin Merkel will Präsidium und Bundesvorstand mitteilen, welche sechs CDU-Politiker Minister in der angestrebten neuen grossen Koalition werden sollen. Danach will sie sich öffentlich äussern.

Ungewöhnlicher Umgang mit Kritiker

In ihren Sitzungen bereiten die CDU-Gremien den Parteitag am Montag vor, auf dem die Delegierten über den mit CSU und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag abstimmen. Die Positionierung des Merkel-Kritikers Spahn in der künftigen Regierung Deutschlands ist insofern von Bedeutung, weil die deutsche Kanzlerin normalerweise Kritiker auf Distanz hält und nicht mit ihnen direkt zusammenarbeitet.

(SDA)

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