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«Mich interessiert der Dialog mit der AfD nicht»

«In der AfD sind nicht nur frustrierte Deutsche zu finden, sondern auch Verfassungsfeinde», sagt Max Czollek. Foto: Amin Akhtar (Laif)

Sie konstatierten in Ihrem Buch «Desintegriert Euch!» noch vor ­Chemnitz einen «Wetterumschwung auf national» in Deutschland. Welche Indizien hatten Sie?

Sie sehen einen Grund im unklaren Kurs der grossen Volksparteien CDU/CSU und SPD gegenüber der AfD. Wie sollten diese Parteien denn mit der AfD umgehen?

Beides ist falsch?

Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping schreibt in ihrem neuen Buch über die Integration «zorniger, weisser Männer». Was ist denn falsch daran, über die Ursachen der Radikalisierung nachzudenken?

Was ist denn speziell daran?

Die AfD ist doch nur entstanden, ­weil Angela Merkel die CDU nach links ausgerichtet hat. Dadurch ist rechts ein Vakuum entstanden.

«Wer mit einer rechten Partei Erfolg haben will, muss die Mittelschicht erreichen.»

In Chemnitz marschierten Rechtsextreme, die AfD und Menschen aus dem unteren Mittelstand miteinander. Was bedeutet das?

Was ist denn die Lösung: Abgrenzung und Kampf?

Ihr Buch trägt den Titel «Desintegriert Euch». Was soll diese Provokation?

Aber es gibt Integrationsforderungen, die für alle gelten – wie etwa die Beherrschung der Sprache und die Akzeptanz des Grundgesetzes.

Wenn Vertreter von Volksparteien die Themen der AfD aufgreifen, schielen sie bloss auf die nächsten Wahlen.

Die AfD beschwört das jüdisch-­christliche Abendland. Die Juden scheinen nicht in deren Visier zu sein.

Es ist aber wohl ein Erfolg des ­Gedächtnistheaters, dass sich die Rechtspopulisten nicht gegen das Judentum richten.

Was wäre eine passende Erinnerungskultur?

Nochmals: Die AfD ist ein Fakt. Wie soll man damit umgehen?

Damit soll der AfD die Gesprächs­hoheit strittig gemacht werden?