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Militante Kurden bekennen sich zu Explosion in Istanbul

Eine bewaffnete kurdische Gruppe hat sich zu der Explosion auf einem Istanbuler Flughafen bekannt, bei dem eine Frau getötet wurde. Es sei ein Racheakt, hiess es.

Einsatzkräfte vor Ort: Am 23. Dezember kam es am Sabiha-Gökçen-Flughafen in Istanbul zu einer Explosion.
Einsatzkräfte vor Ort: Am 23. Dezember kam es am Sabiha-Gökçen-Flughafen in Istanbul zu einer Explosion.
Twitter / Sol Haber Portali
Polizeikräfte suchen das Gelände rund um den Flughafen ab.
Polizeikräfte suchen das Gelände rund um den Flughafen ab.
Keystone
Bei dem Anschlag wurde eine Frau getötet, mehrere Flugzeuge wurden massiv beschädigt.
Bei dem Anschlag wurde eine Frau getötet, mehrere Flugzeuge wurden massiv beschädigt.
Keystone
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Militante Kurden haben die Verantwortung für die Explosion auf dem Istanbuler Flughafen Sabiha Gökçen übernommen. Der Anschlag, bei dem am Mittwochmorgen eine Putzfrau tödlich verletzt wurde, sei eine Vergeltung für die Angriffe des türkischen Militärs auf Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK, erklärte die Organisation Kurdische Freiheitsfalken am Samstag auf ihrer Internet-Seite.

Bei der Explosion in der Nähe eines geparkten Flugzeugs war eine zweite Reinigungskraft leicht verletzt worden, drei Maschinen wurden beschädigt. Die Behörden haben sich noch nicht zur Ursache geäussert und auf laufende Ermittlungen verwiesen.

Die Armee hat vergangene Woche einen Grossangriff auf PKK- Stellungen in mehrheitlich von Kurden bewohnten Gebieten gestartet. Dabei wurden mehr als 180 Rebellen getötet.

SDA/kko

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