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Mindestens acht Tote bei Bombenanschlag in der Türkei

Bei einem Angriff der kurdischen Rebellen auf eine Militärpatrouille sind mindestens acht Soldaten getötet worden. Der Sprengsatz ging im Südosten der Türkei hoch.

Zündeten eine Autobombe: PKK-Rebellen, hier in der türkischen Stadt Diyarbakir. (17. August 2015)
Zündeten eine Autobombe: PKK-Rebellen, hier in der türkischen Stadt Diyarbakir. (17. August 2015)
EPA/STR

Mindestens acht türkische Soldaten starben, als im ländlichen Bezirk Pervari der Provinz Siirt eine Bombe unter ihrem Fahrzeug explodierte. Das berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Es ist der tödlichste Angriff auf die türkischen Sicherheitskräfte, seitdem die Regierung und die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Juli ihre seit zwei Jahren geltende Waffenruhe aufkündigten.

Der jahrzehntelange Konflikt war erneut eskaliert, nachdem die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Grenzort Suruc einen Selbstmordanschlag auf prokurdische Freiwillige verübte. Die Kurden gaben der Regierung in Ankara eine Mitschuld an dem Anschlag, weil sie zu lange nichts gegen die Extremisten unternommen habe. Die Regierung startete daraufhin eine Doppeloffensive gegen die IS-Miliz sowie die PKK. Bisher richteten sich die Luftangriffe aber ganz überwiegend gegen PKK-Stellungen im Südosten der Türkei und im Nordirak.

AFP/slw

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