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Pakistan und Grossbritannien vertragen sich wieder

Nur eine Woche nach den diplomatischen Verstimmungen haben beide Länder Versöhnlichkeit demonstriert.

Herzliches Händeschütteln: Der britische Premierminister David Cameron (rechts) empfängt Pakistans Präsident Asif Ali Zardari.
Herzliches Händeschütteln: Der britische Premierminister David Cameron (rechts) empfängt Pakistans Präsident Asif Ali Zardari.

Die bilaterale Partnerschaft sei unverbrüchlich und solle verstärkt werden, erklärten Cameron und der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari am Freitag nach einem Treffen in Chequers, dem Landsitz des britischen Regierungschefs. Geplant sei eine Ausweitung der Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung sowie in den Bereichen Handel und Bildung.

«Dies ist eine Freundschaft, die nie zerbrechen wird», sagte Zardari. «Stürme werden kommen und gehen, und Pakistan und Grossbritannien werden zusammenhalten und allen Schwierigkeiten mit Würde begegnen.» Cameron habe eine Einladung für einen baldigen Besuch in Pakistan angenommen, hiess es in der gemeinsamen Erklärung weiter. Im Herbst werde zudem die britische Innenministerin Theresa May nach Islamabad reisen.

«Unreife Äusserungen eines unreifen Politikers»

Cameron hatte Ende Juli bei einem Besuch in Indien den Unmut der pakistanischen Regierung auf sich gezogen, als er andeutete, diese unterstütze die Aufständischen im benachbarten Afghanistan sowie islamische Extremisten in Indien. Daraufhin sagte der pakistanische Geheimdienstchef Generalleutnant Ahmed Shujaa Pasha einen geplanten Besuch in London ab. Der pakistanische Botschafter in London, Wajid Shamsul Hasan, rügte Camerons Kritik als «unreife Äusserungen eines unreifen Politikers».

dapd/jak

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