Zum Hauptinhalt springen

Papst nimmt zwölf Flüchtlinge von Lesbos in den Vatikan

Papst Franziskus nimmt nach seinem Aufenthalt auf der griechischen Insel Lesbos drei Flüchtlings-Familien mit nach Italien. Der Vatikan wird sich dort um sie kümmern.

Eine «Geste des Willkommens»: Franziskus setzt ein Zeichen für die Menschlichkeit mit seiner Entscheidung, drei syrische Familien im Vatikan aufzunehmen. Die sechs Erwachsenen und sechs Kinder gehen am Flughafen der Insel Lesbos an Bord der Maschine des Papstes.
Eine «Geste des Willkommens»: Franziskus setzt ein Zeichen für die Menschlichkeit mit seiner Entscheidung, drei syrische Familien im Vatikan aufzunehmen. Die sechs Erwachsenen und sechs Kinder gehen am Flughafen der Insel Lesbos an Bord der Maschine des Papstes.
Filippo Monteforte, AFP
Bombenterror, Todesangst, Flucht: Die Familien haben Schlimmstes hinter sich. Eine Mitarbeiterin des päpstlichen Stabes lächelt den Familien aufmunternd zu, während sie sich dem Flugzeug des Papstes nähern.
Bombenterror, Todesangst, Flucht: Die Familien haben Schlimmstes hinter sich. Eine Mitarbeiterin des päpstlichen Stabes lächelt den Familien aufmunternd zu, während sie sich dem Flugzeug des Papstes nähern.
Filippo Monteforte, AFP
Besuch auf Lesbos: Papst Franziskus und der griechische Premierminister Alexis Tsipras treffen syrische Flüchtlinge. (16. April 2016)
Besuch auf Lesbos: Papst Franziskus und der griechische Premierminister Alexis Tsipras treffen syrische Flüchtlinge. (16. April 2016)
Filippo Monteforte, AFP
1 / 4

Es handle sich um eine «Geste des Willkommens für Flüchtinge», erklärte der Vatikan. Franziskus habe deshalb auf seinem Rückflug von Lesbos drei Familien aus Syrien, darunter sechs Kinder, mitgenommen. Sie trafen Franziskus auf dem Flughafen und stiegen in sein Flugzeug.

Sie sollen künftig im Vatikan untergebracht werden. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Betroffenen um Muslime. Die Familien aus Damaskus und Deir Essor seien vor dem Inkrafttreten des umstrittenen Flüchtlingsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Türkei auf Lesbos angekommen.

Bei seinem Besuch auf Lesbos hatte der Papst die internationale Gemeinschaft aufgerufen, mit Menschlichkeit auf die Flüchtlingskrise zu reagieren. Den Flüchtlingen sprach er Mut zu und betonte, es handele sich um Menschen mit individuellen Schicksalen und nicht um Nummern.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch