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Präsidenten verwechselt – Häme für deutsche Politikerin

Sie wollte nur einen netten Gruss aus den USA an ihre Facebook-Freunde schicken. Doch statt Likes gab es für die deutsche Politikerin Renate Künast nur Spott.

Washington statt Lincoln: Renate Künast vor dem Denkmal. (27. Oktober 2015)
Washington statt Lincoln: Renate Künast vor dem Denkmal. (27. Oktober 2015)
Facebook / Renate Künast

Renate Künast, die ehemalige Vorsitzende der deutschen Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, besucht auf ihrer USA-Reise auch die US-Hauptstadt Washington D.C. Mit einem Bild wollte die Politikerin ihre Netzgemeinde grüssen. Das Foto zeigt sie vor einem Denkmal stehend. Dazu schreibt Künast: «Washington in Washington. Und ich.»

Allerdings zeigt die Statue nicht George Washington, den ersten Präsidenten der USA, sondern vielmehr Abraham Lincoln, seines Zeichens erster republikanischer Präsident. Die Aufnahme entstand im Lincoln-Memorial, das dem Mann mit Zylinder und Bart, der die Sklaverei in vielen Bundesstaaten abschaffte, gewidmet ist.

Fehler korrigiert

Dass Künast die beiden ehemaligen Staatsoberhäupter verwechselte, brachte ihr im Netz hämische Kommentare ein. «Herrlich. Das ist unsere politische Elite», schreibt ein Twitter-User. «Frau Künast, das ist doch Manuel Neuer!», kommentiert ein anderer. Jemand will sogar, dass sie gleich in den USA bleibt: «Tun Sie uns allen einen Gefallen, bleiben Sie für immer da.» Auch Fotomontagen kursieren im Netz. Eine davon zeigt Künast vor dem Turm in Pisa. Dazu der Kommentar: «Eiffelturm in Pisa. Und ich.»

Die Politikerin hat ihren Fehler in der Zwischenzeit bemerkt und korrigiert. Auf Facebook schreibt sie: «Korrektur. Lincoln in Washington. Und ich.»

Korrektur: Lincoln in Washington. Und ich. / TKPosted by Renate Künast on Dienstag, 27. Oktober 2015

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