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Russlands «Informationskrieg», der Europa destabilisieren soll

Kurz vor der EU-Parlamentswahl wird massenhaft Desinformation gestreut und geteilt. Ein sich allmählich verbreitendes Gift, das die Demokratie bedroht.

Das US-Kunstmuseum Clark Art Institute hat die AfD aufgefordert, das Gemälde «Sklavenmarkt» des französischen Malers Léon Gérôme nicht für ihren Wahlkampf zu benutzen: Wahlplakat der Afd für die Europawahl. (29. April 2019)

Das US-Kunstmuseum Clark Art Institute hat die AfD aufgefordert, das Gemälde «Sklavenmarkt» des französischen Malers Léon Gérôme nicht für ihren Wahlkampf zu benutzen: Wahlplakat der Afd für die Europawahl. (29. April 2019)

(Bild: Keystone Michael Sohn, AP)

Die Lacher des Publikums waren Jan Böhmermann sicher, als er Ende März in seiner Satiresendung «Neo Magazin Royale» auf ZDF ein Video von Jean-Claude Juncker zeigte. Darin ist zu sehen, wie der EU-Kommissionspräsident einer blonden Frau – der EU Vize-Protokollchefin Pernilla Sjölin – durch die Haare wuschelt. Böhmermanns Kommentar: «Man darf Europa kritisieren – etwa dafür, Menschen im Mittelmeer ersaufen zu lassen. Oder, ähnlich grausam, für Jean-Claude Junckers Art zu flirten.»

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