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Salvinis Vorliebe für Uniformen sorgt für Kritik und Spott

Erinnerungen an den Diktator Mussolini werden wach: Italiens Innenminister und Vizeregierungschef zeigt sich bei öffentlichen Auftritten gern uniformiert.

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Salvini als Ritter, Mönch, Mr. Spock oder als Robocop: Variationen auf der Internetseite salvinification.it.
Salvini als Ritter, Mönch, Mr. Spock oder als Robocop: Variationen auf der Internetseite salvinification.it.

Der italienische Innenminister und Vizeregierungschef Matteo Salvini trägt bei seinen öffentlichen Auftritten gern Uniformen der Polizei, der Feuerwehr oder des Zivilschutzes. Doch diese Vorliebe des Vorsitzenden der ultrarechten Lega-Partei kommt nicht bei allen gut an – zumal sich auch der Diktator Benito Mussolini an Uniformen berauschte.

Auf entsprechende Kritik der Opposition reagierte Salvini auf seine Art. In Zivil ist er fast gar nicht mehr zu sehen - auch auf die Gefahr hin, gegen das Gesetz zu verstossen. So trat er in Sardinien mit einer Uniform im Rang eines Hauptmanns auf, den er nicht besitzt. Und diese Woche betrat er das Parlament in einer Polizeijacke, obwohl Ordnungskräfte dort normalerweise nicht zugelassen sind. Aber Salvini will eben seine Wertschätzung für die Ordnungshüter zum Ausdruck bringen.

Die Linke ist empört, die Presse gibt sich ironisch, und das Netz macht sich lustig. Auf der Internetseite salvinification.it lässt sich der starke Mann der Regierung jeweils passend ausstaffieren – als Polizist, Superheld, Musketier, Mönch, SS-Mann, Mitglied der päpstlichen Schweizer Garde oder als Sambatänzerin.

(AFP)

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