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Sarkozy gibt nur ein bisschen nach

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hält ungeachtet der landesweiten Proteste am Kern seiner Rentenreform fest. Zu kleinen Änderungen ist er jedoch bereit.

Bleibt seiner Linie treu: Nicolas Sarkozy.
Bleibt seiner Linie treu: Nicolas Sarkozy.
Keystone

An der geplanten Erhöhung des Renteneintrittsalters von 60 auf 62 Jahre werde sich nichts ändern, erklärte der Präsident am Mittwoch. Er habe die Regierung aber beauftragt, Änderungen bei einzelnen Aspekten zu prüfen. Das betreffe vor allem Arbeitnehmer, die durch einen frühen Berufseinstieg sehr viele Arbeitsjahre hätten, und solche mit besonders schweren Tätigkeiten.

Am Dienstag hatten mehr als zwei Millionen Franzosen mit landesweiten Streiks und Grossdemonstrationen gegen die Rentenreform protestiert. Die Gewerkschaften wollten nun darüber beraten, ob die Protestaktionen ausgeweitet werden sollen. CGT-Chef Bernard Thibault drohte am Dienstag indirekt mit einen Generalstreik: Wenn die Regierung nicht auf die Proteste eingehe, werde es weitere Massnahmen geben, kündigte er an. «Im Moment ist nichts ausgeschlossen.»

SDA/jak

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