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Schüsse auf Saakaschwili waren inszeniert

Der angebliche russische Angriff auf das Auto von Georgiens Präsident Michail Saakaschwili und Polens Staatschef Lech Kaczynski war völlig ungefährlich: Die Situation wurde von den Georgiern inszeniert.

Zu diesem Schluss kommt der polnische Geheimdienst AWB, wie heute die polnische Zeitung «Dziennik» schreibt. Der Untersuchungsbericht des AWB zu dem Vorfall am 23. November konstatiert, dass der georgische Geleitschutz der Kolonne auf die ersten Schüsse überhaupt nicht reagiert hat, wie es auf der unabhängigen Nachrichtensite «Russland-Aktuell» heisst.

Ausserdem habe sich Saakaschwili während des Zwischenfalls «locker verhalten und gelächelt». Und: Man hätte kurz vorher den Bus mit den Journalisten vorbei gelassen, damit die «die Möglichkeit hatten, das Geschehen aufzunehmen». Fazit: Georgien hat den Überfall selbst inszeniert.

Kaczynski hatte nach dem Vorfall während seines Georgien-Besuchs Russland beschuldigt, die Schuld für die Schüsse zu tragen; das russische Aussenministerium bezeichnete dies als «Provokation reinsten Wassers».

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