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Schwarze Rauchwolken über Athen

In Griechenland wüten heftige Waldbrände. Mehrere Dörfer mussten bereits evakuiert werden. Regierungschef Tsipras macht sich vor Ort ein Bild der Lage.

Noch kann keine Entwarnung gegeben werden: Starke Winde entfachen neue Feuer. (17. Juli 2015)
Noch kann keine Entwarnung gegeben werden: Starke Winde entfachen neue Feuer. (17. Juli 2015)
AFP Photo / Aris Messinis
Ein Polizist kam bei den Waldbränden ums Leben. (17. Juli 2015)
Ein Polizist kam bei den Waldbränden ums Leben. (17. Juli 2015)
AP Photo/Petros Giannakouris
Der Rauch zieht Kilometer weit bis zur griechischen Hauptstadt.  (17. Juli 2015)
Der Rauch zieht Kilometer weit bis zur griechischen Hauptstadt. (17. Juli 2015)
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Wegen starker Winde, hoher Temperaturen und Trockenheit sind in der Nähe von Athen und im Süden Griechenlands mehrere Waldbrände ausgebrochen. Auf dem Peloponnes mussten zwei Dörfer und ein Sommercamp evakuiert werden. In Athen stiegen dicke Rauchwolken aus der Region des Berges Ymittos nahe der Vorstadt Ilioupolis auf. Die Flammen hätten einen kleinen Pinienwald am Stadtrand von Ilioupolis zerstört und die ersten Häuser bedroht, berichteten Reporter vor Ort.

Einwohner warfen Wasser aus Eimern auf die Flammen, um sie einzudämmen, wie das griechische Fernsehen zeigte. Der Rauch war kilometerweit zu sehen. Regierungschef Alexis Tsipras sei in die Zentrale des Zivilschutzes gefahren, um sich ein Bild der Lage zu machen, berichtete das Staatsradio.

Im Süden der Halbinsel Peloponnes war ein grosser Waldbrand ausgebrochen. Seit dem frühen Morgen habe die Feuerwehr gegen Hunderte Brandherde zu kämpfen. In zwei evakuierten Dörfern seien bereits mehrere Häuser zerstört, sagte der Gemeindepräsident der Kleinstadt Monemvassia, Iraklis Trichilis, dem Fernsehsender Skaï.

Sehr starke Winde

Nach Angaben von Zivilschutzchef Tassos Mavropoulos wurde von der ganzen Halbinsel Verstärkung für den Kampf gegen die Brände angefordert. Heftiger Wind und das gebirgige Gebiet erschwerten zusätzlich die Arbeit der Feuerwehr, sagte er.

Eine Gefahr für die Bewohner der Region bestehe aber nicht. Feuerwehrsprecher Nikos Tsongas warnte allerdings vor weiteren Schäden, da die heftigen Winde anhalten dürften.

SDA/slw

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