Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Hilfe fällt bulgarischen Intrigen zum Opfer

Die Schweiz will in Bulgarien den Menschenhandel bekämpfen. Doch das mit Bundesgeldern finanzierte Projekt droht zu scheitern.

Von Bernhard Odehnal, Wien
Roma in der bulgarischen Siedlung Yambol, etwa 300 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Sofia. Foto: Stoyan Nenov (Reuters)
Roma in der bulgarischen Siedlung Yambol, etwa 300 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Sofia. Foto: Stoyan Nenov (Reuters)

Norbert Ceipek ist verärgert und will das auch gar nicht verbergen. Mitte März reiste der Wiener Sozialpädagoge nach Sofia, um bei einer international besetzten Konferenz den Startschuss zu einem neuen Programm gegen den Menschenhandel zu geben. Ausgearbeitet wurde es von Schweizer Experten, finanziert wird es vom Schweizer Erweiterungs­beitrag. Ceipek ist Berater, weil er viel Erfahrung mit der Rückführung und Reintegration jugendlicher Opfer von Menschenhandel hat. Sowie wegen seiner guten Kontakte zu Behörden und Polizei in Bulgarien und Rumänien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen