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«Sie verstehen absolut nicht, was sie tun»

Andrew Feinstein durchleuchtete zehn Jahre lang die Machenschaften des «zweitältesten Gewerbes» der Welt. Sein Fazit: Waffenhändler glauben, dass ihr Geschäft dem Wohle der Menschheit dient.

Händler des Todes: Beschlagnahmte Handfeuerwaffen aus illegalem Handel mit Waffen in Washington.
Händler des Todes: Beschlagnahmte Handfeuerwaffen aus illegalem Handel mit Waffen in Washington.
Keystone

Andrew Feinstein staunt, wie dick die deutsche Version seines Buches ausgefallen ist. Er nimmt den Prügel in die Hände und blättert darin. «Es ist das Papier», sagt er dann, «in England und den USA ist das Papier viel dünner.» Man kennt das aus den USA, wenn man irgendwo auf einem Flughafen ein Buch kauft und darin zu lesen beginnt. Auf diesen Raschelseiten kann ja nichts von Bedeutung stehen, denkt man. Kann doch! Die «Washington Post» hat «Waffenhandel – Das globale Geschäft mit dem Tod» zum «wohl umfassendsten Buch zum Thema, das je geschrieben wurde», geadelt.

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